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Neidlingen
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Kirschen

Mit über 20.000 Kirschbäumen ist der Ruhm Neidlingens als eine der größten "Kirschenanbaugemeinden" im Land bis heute erhalten geblieben.

Besonders die Hanglagen zur Alb hin mit den besonders fruchtbaren Böden und guten klimatischen Bedingungen prädestinieren die Reußensteingemeinde für den Kirschenanbau. Dieser setzte nach Überlieferungen wohl Anfang des 19. Jahrhunderts ein und erlebte in Neidlingen in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg einen wirtschaftlichen Höhepunkt. Die Handarbeit des Pflückens, ohne die es bei den Tafelkirschen nicht geht, ist damals leistungsgerecht bezahlt worden, sogar weit über den Preis vergleichbarer anderer Tätigkeiten.

Obwohl bei wirtschaftlicher Berechnung von Aufwand und Ertrag der Kirschenanbau heutzutage keine Bedeutung mehr hat, hat Neidlingen seinen Glanz als "Kirschengemeinde" bis heute nicht verloren. Gerade die Kirschenblüte, die die Landschaft rund um den Reußensteinort im Frühjahr in ein strahlendes Weiß taucht, wird dem interessierten Betrachter lange in Erinnerung bleiben.


   

Hier können Sie einen kleinen Bericht über Ursprung und Geschichte der Kirsche nachlesen.